| Colbitz, 1197 erstmals urkundlich erwähnt, ein Heidedorf mit 3000 Einwohnern, 18 km nördlich der Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt, 18 km bis zur A2 Hannover-Berlin an der B189 gelegen, ist ein reizvoller Ort in einer landschaftlich interessanten Region (Hohe und niedere Börde, Elbe- und Ohre-Urstromtal sowie Heidelandschaft) liegt am Südostrand der Colbitz-Letzlinger Heide, dem ehemalig waldreichsten preußischen Hofjagdrevier in Deutschland. |
| Gesamtfläche ca. 350.000 ha. Die am geringsten besiedelte Region der Bundesrepublik Deutschland. Einmalig ist Europas größter Lindenwald (185 ha). Ausgedehnte Kiefernforsten, herrliche Laubmischwälder mir 600-jährigen Eichen, reizvolle Land- und Waldgasthöfe laden rund um den Ort zum Verweilen und erholen ein. Eine der beiden Privatbrauereien in Sachsen-Anhalt, die Heidebrauerei, liefert ein überregional bekanntes und sehr beliebtes Bier. |
| Das Wasserwerk versorgt 600.000 Menschen mit Deutschlands bestem natürlichen Trinkwasser. Die Gemeinde erwarb einen Teil der Gebäude des ehemaligen kurfürstlichen Jagdschlosses (1671), in dem ein Heidemuseum eingerichtet wird. Das Museumsgehöft liegt im ältesten Teil des Dorfes Colbitz. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem Vierseitenhof, einer Hofart, die für die Heideregion repräsentativ ist, weil sie die Dominanz der landwirtschaftlichen Betriebe in dieser Region widerspiegelt. Über 700 Exponate künden von der Geschichte der Heidegemeinde Colbitz in diesem Vierseitenhof. Unter diesen Ausstellungsstücken befinden sich u.a. Der Vierseiten-Museumshof ist Denkmal, Museum und Kleinkunstbühne zugleich. Ein Museumsanwesen zum Anfassen. |
| Die evangeliche Pauluskirche ist nach Entwürfen des Schinkelschülers, August Friedrich Stühler, 1870/71 errichtet. Zu Beginn der 60-iger Jahre diese Jahrhunderts wurde eine ehemalige Bruchsteinscheune umgebaut und als katholische Kirche geweiht. |